Eine Definition für Mädchengesundheit kann folgendermaßen lauten:

Mädchengesundheit ist alles was ausschließlich Mädchen betrifft, vorwiegend Mädchen betrifft oder Mädchen anders betrifft als Burschen oder erwachsene Frauen und Männer.

Es gibt geschlechtsspezifische Unterschiede im Gesundheitsempfinden und Gesundheitshandeln von Mädchen und Burschen:

  • Mädchen fühlen sich deutlich weniger gesund als Burschen
  • Mädchen klagen häufiger über psychische bzw. psychosomatische und körperliche Beschwerden
  • In der Altersgruppe der 10- bis 15jährigen sind Mädchen häufiger übergewichtig als Burschen; sie frühstücken seltener und sind körperlich weitgehend inaktiver
  • Mädchen nehmen häufiger Medikamente als Burschen.

 

Das FGZ Kärnten hat einen fachlichen Leitfaden zur Planung eines Mädchengesundheitstages erstellt. Dieser Leitfaden wurde für Gemeinden erarbeitet, kann aber ebenso Schulen oder Institutionen als Anregung dienen.

 

WHO-Studie "Health Behauviour in School-aged Children" (HBSC):

Die 1982 entwickelte "Health Behaviour in School-aged Children Study" (HBSC-Studie) ist die größte europäische Kinder- und Jugendgesundheitsstudie, die in enger Kooperation mit dem Europabüro der WHO von einem multidisziplinären Netzwerk von Forscherinnen und Forschern realisiert wird. Seit 1986 findet die Erhebung im Vierjahresrythmus statt. Zuletzt haben sich bereits 43 Länder beteiligt. In Österreich wird die Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit vom Ludwig Boltzmann Institue Health Promotion Research (LBIHPR) durchgeführt.
Die Studie erfasst die Gesundheit und das Gesundheitsverhalten der österreichischen Schülerinnen und Schüler im Altern von 11, 13, 15 und 17 Jahren auf Grundlage der daten aus der 8. WHO-HBSC Erhebung im Jahr 2010. Neben dem Gesundheitszustand, dem Gesundheitsverhalten und den sozialen Einflussfaktoren werden auch die Trends seit 1994 beschrieben.  zu den Fakten

weiterlesen: www.hbsc.org

 

 

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